Literatur

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Die biografische Wunde: Lange wurde das Thema Traumatisierung in sozialen und pädagogischen Arbeitsfeldern ausgeklammert und zum
psychologisch-therapeutischen Hoheitsgebiet erklärt.
Erkenntnisse aus Trauma-, Hirn- und Bindungsforschung
verdeutlichen die Notwendigkeit eines neuen traumaspezifischen
Fallverstehens. SozialpädagogInnen und andere
pädagogische Fachkräfte können stabilisierend und ressourcenorientiert mit traumatisierten Menschen arbeiten,
die extrem belastende oder bedrohliche Situationen
durchlebt haben, wie z.B. Gewalterfahrungen, Verletzungen,
Verlust, Flucht.
Neben Grundlagen zu Symptomen, Risiko- und Schutzfaktoren,
Handlungsleitlinien, Methoden und Tipps zum Verhalten
in konkreten Situationen gibt es auch Anregungen
zum Thema Selbstschutz für HelferInnen.

Rezension

Scherwarth, C. & Friedrich, S. (2012). Soziale und pädagogische Arbeit bei Traumatisierung, Reinhardt-Verlag, München
ISBN: 978-3497023219

Buchcover_Traume

Das Thema 'Umgang mit Traumatisierung' ist hochaktuell und relevant: Ein erheblicher Anteil der Menschen, die im Rahmen der Sozialen Arbeit betreut werden, ist traumatisiert. Diesem Phänomen stehen in der Sozialen Arbeit Tätige oftmals hilflos und ohne entsprechende Zusatzqualifikationen gegenüber. Dabei schließt ein verantwortungsvoller Umgang mit dem Thema und den betroffenen Menschen eine enge Kooperation zwischen den verschiedenen Disziplinen ein. Traumatherapie und Traumapädagogik müssen miteinander verzahnt werden, um eine Stabilisierung außerhalb des therapeutischen Settings zu gewährleisten. Dieser Sammelband enthält Beiträge der Referentinnen der 3. Sommer-Uni 2010 der Universität Hamburg an der Schnittstelle zwischen Psychologie, Pädagogik und Sozialer Arbeit, die einen professionellen Umgang mit Traumatisierung aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten.

Friedrich, S. (Hrsg.) (2011). Umgang mit Traumatisierung - an der Schnittstelle zwischen Psychologie, Pädagogik und Sozialer Arbeit. Lulu-Verlag unter ISBN 978-1-4478-0395-9

,Buchkapitel: Trauma & Soziale Arbeit - Ein Problemaufriss

Wie entwickelt man eine ressourcenorientierte Haltung in der Sozialen Arbeit? Wie kann diese in der Arbeitspraxis nachhaltig genutzt werden? Anschaulich vermittelt diese Anleitung das Konzept der Ressourcenorientierung als modularisiertes Programm und präsentiert Methoden zur individuellen Ressourcenanalyse sowie zur sozialen Netzwerkarbeit. Systemische und lösungsorientierte Methoden runden die Darstellung ab und betonen den Multiplikatorenansatzes des Konzeptes, der einen erfolgreichen Transfer des Theoretisch-Methodischen in den beruflichen Alltag ermöglicht - sowohl in der Arbeit mit KlientInnen als auch m eigenen Team und der sozialräumlichen Arbeit. In Beiträgen von PraktikerInnen, Fachkräften in Leitungsfunktionen und Personal-entwicklern im Bereich Sozialwesen zeigen sich Transfer- und Einsatzmöglichkeiten, förderliche institutionelle Rahmenbedingungen, aber auch die Stolpersteine und Risiken für ressourcenorientiertes Arbeiten.

Möbius, T. und Friedrich, S. (Hrsg.) (2010). Ressourcenorientiert Arbeiten - Anleitung zu einem gelingenden Praxistransfer im Sozialbereich. VS-Verlag unter ISBN 978-3-531-16831-9.

 

 

S. Friedrich (2008): Die Aktivierung sozialer Netzwerke in der Sozialpädagogischen Familienhilfe. Dissertation, Universität Hamburg

 

 

S. Friedrich: Netzwerkarbeit in der Sozialen Arbeit - was es zu bedenken gilt, damit die Implementierung gelingt, Unsere Jugend (2008) 60 Jg., S. 72-78

Kompass Titel

S. Friedrich: Ressourcenorientierte Kooperation im Sozial- und Gesundheitsbereich, erschienen in: Marzinzik, K., Nauerth, A. und Walkenhorst, U. (Hrsg.)(2010), Kompetenz und Kooperation im Gesundheits- und Sozialbereich, S. 161-167, LIT-Verlag, Berlin

Ressourcenorientierung_Buchtitel

S. Friedrich: Ressourcenorientierung - für die Gesundheitsförderung konkretisieren!, erschienen in: DJI und Universität Hamburg (Hrsg.) (2010). Gesundheit beginnt in der Familie - eine Handreichung. S. 44-49, Hamburg

Reader Sommer-UNI 08

Der Umgang mit Konflikten und Gewalt ist ein Thema, das in den letzten Jahren zunehmend in den Blick von Medien und Öffentlichkeit gerückt ist und somit gesellschaftlich brisant erscheint. Gerade deshalb scheint es erforderlich, auf Seiten professioneller PsychologInnen, PädagogInnen und SozialpädagogInnen den Blick zu schärfen für tatsächliche Probleme, Ursachen und Handlungsmöglichkeiten, aber eben auch für problematische Etikettierungen, Pathologisierungen und Dramatisierungen.
Dieser Sammelband enthält Beiträge der ReferentInnen der 2. Sommer-Uni 2008 der Universität Hamburg an der Schnittstelle zwischen Psychologie, Pädagogik und Sozialer Arbeit, die einen professionellen Umgang mit Konflikten und Gewalt aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten.

Friedrich, S. und Tetjens, J.(Hrsg.)(2009). Umgang mit Konflikten und Gewalt an der Schnittstelle zwischen Psychologie, Pädagogik und Sozialer Arbeit. Lulu-Verlag unter ISBN 978-1-4092-7214-4.