Personen


 

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Das Institut für Sozialpädagogische Psychologie wird von Dr. Sibylle Friedrich geleitet.


 

Dr. Sibylle Friedrich, Dipl.-Psych.

 

Seit Abschluss meines Psychologiestudiums im Jahre 2001 forsche und lehre ich an der Schnittstelle zwischen Psychologie und Sozialer Arbeit, wobei der Fokus auf der Frage liegt, welchen Beitrag die Psychologie mit ihren theoretischen Konzepten und Methoden zur Weiterentwicklung der Sozialen Arbeit leisten kann. M. E. hat die Psychologie der Praxis der Sozialen Arbeit dabei nicht nur konkretes Handwerkszeug (u. a. Beratungsmethoden, Konfliktklärungs- und Problemlösemethoden) zu bieten, sondern sie verfügt zudem über ein Repertoire der Reflexion sowie über nutzbare und elaborierte Erklärungsansätze menschlicher Entwicklung (Selbstkonzept, psychische Störungen etc.). Ich beschäftige mich also mit der Begründung einer Sozialpädagogischen Psychologie.

Im Rahmen meiner Dissertation habe ich ein US-amerikanisches Konzept innovativer Sozialarbeit unter Berücksichtigung sozial- und kognitionspsychologischer Konzepte (u. a. social support, coping, soziale Identität, kognitives Problemlösen) weiterentwickelt, an die hiesigen kulturellen und formellen Strukturen der ambulanten Kinder- und Jugendhilfe angepasst und in Zusammenarbeit mit verschiedenen Jugendhilfeträgern in laufende Sozialpädagogische Familienhilfen implementiert. Da ich überzeugt bin, dass den komplexen Gegebenheiten der Praxis selten ein einzelnes Forschungsparadigma gerecht wird, bemühe ich mich in meinen Projekten um die Entwicklung einer praxisangemessenen Mixed-Method-Forschung und bin aktives Mitglied im Netzwerk für partizipative Gesundheitsforschung.

Als Expertin für Netzwerkarbeit und Ressourcenorientierung arbeite ich seit 2003 mit verschiedenen sozialen Einrichtunghen, insbesondere der Kinder- und Jugendhilfe, sowie der Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz in Hamburg zusammen. Außerdem bin ich Ausbildnerin und Mitbegründerin der Fortbildungsreihe RessourcenCoach des Institutes des Rauhen Hauses für Soziale Praxis.

Seit 2011 befinde ich mich in der Ausbildung zur Psychologischen Psychotherapeutin (dgvt), seit 2010 absolviere ich zudem das Curriculum des KinderTraumaInstituts.